AUSSTELLUNG: 4.3.2018 Back to nature / 11.3.2018 Dialogue with Fukushima

4.3.2018  BACK TO NATURE  –  SHOKO MIKI (Tokyo)  Einzelausstellung

Eröffnung der Ausstellung am Sonntag, 4.3.2018 um 11.oo Uhr

Shoko Miki wird anwesend sein!

 

Die Arbeit der Künstlerin Shoko Miki basiert in der „environmental art“. Sie verwendet hauptsächlich Materialien wie Erde, Steine, Holz, Blätter und Jute von Kaffeesäcken.
Ihre Ausstellung „Back to Nature“ zeigt ihre Auseinandersetzung mit dem Themenkreis Natur und Kernenergie.
Viele Male besuchte sie Fukushima um innerhalb der 20 km-Sperrzone die leisen Stimmen der kleinen Pflanzen wahrzunehmen und zu photographieren, die den 11. März 2011 überlebt haben oder seitdem dort wieder gewachsen sind. Ihre Installationen aus Blumenphotos beziehen sich darauf, dass nicht nur Japan von dieser nuklearen Problematik betroffen ist, sondern Menschen überall auf der Welt.
Sie versteht ihre fortgesetzte Lebens-Arbeit zu diesem Thema als Gebet durch Kunst. Wird es eines Tages Erholung und Heilung geben für Natur und Mensch?
Der Kunst [ ] Raum Bremen stellt Shoko Miki mit 2 Ausstellungen vor: „Back to Nature“ (4.3.18 /11.00), in der ihre eigene Arbeit im Mittelpunkt steht sowie mit dem Ausstellungsprojekt „Dialogue with Fukushima“ (11.3.18 / 11:00), an dem insgesamt 9 Künstler und Musiker aus Japan, Korea und den USA beteiligt sind. Diese von ihr kuratierte Ausstellung wurde bereits mehrfach in Japan und in den USA gezeigt.
Shoko Miki wird anwesend sein.

Öfffnungszeiten:                                                                                                                                 Sonntag 4.3.  von 11 – 15 Uhr    Dienstag 6.3.  von 14 – 17 Uhr                                                         sowie nach    telefonischer Vereinbarung 0151 12755983

 

11.3.2018  DIALOGUE WITH FUKUSHIMA  –  weil es nicht nur Japan betrifft  

SHOKO MIKI und Hide Imai (Sound – Sound Artist, New York, USA)  werden anwesend sein!

weitere beteiligte Künstler sind Kenji Kojima (Video – Media Artist, New York, USA) ⅼ Kyoko Murosaka + Shunsuke Mizuno (Sound – Musician,Kanagawa + Shizuoka, JP) ⅼ Kwang Woo Kim (Photo – Contemporary Artist, Seoul, KR) ⅼ Nobuki Yamamoto (Two dimensions – Contemporary Artist, Iwaki, Fukushima) ⅼ SEINO (Two dimensions – Contemporary Artist, Aichi, JP) ⅼ shoko miki (Two dimensions – Environmental Artist, Tokyo, JP) ⅼ Toshikazu Kaneiwa (Video – Visual Artist, Tokyo, Japan) ⅼ Yuichiro Hishida (Video – Web Artist, Saitama, JP)

Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt von Kunst [ ] Raum Bremen, IPPNW (Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges – Ärzte in sozialer Verantwortung) und dem Literaturkontor Bremen.

 

 

PROGRAMM am 11.3.2018

11.00 Uhr  Eröffnung der Ausstellung, es spricht Ute Seifert, Kunst [  ] Raum                 Musik:  HIDE IMAI (New York, USA), Live-Elektronik-Musik

    11.30 Uhr Vortrag Dr. med. Lars Pohlmeier Fukushima – was wir lernen müssen

                          anschließend Gespräch

Pause mit Möglichkeit zu einem kleinen Imbiss……….und Musik von Hide Imai….

    13.30 Uhr musikalisch-literarischer Beitrag
                          Lesung: Wolfgang Schlott – Auf der Flucht vor dem atomaren Gau in
                          Fukushima – mein Tagebuch für Mono Tatawa
                          Musik: Dieter Weische – spielt auf der japanischen Shakuhachi-Flöte

Öffnungszeiten:                                                                                                                               Sonntag 11.3.  von 11 – 17 uhr    Montag 12.3. + Dienstag 12.3. nach telefonischer Vereinbarung  0151 12755983

 

Die Arbeit, die im Kunst [ ] Raum Bremen in unterschiedlichen Formaten seit 2011 angelegt wurde, soll findet hiermit auch in diesem Jahr Fortsetzung.

Da es nicht nur Japan betrifft……….

Bilder zu Fukushima und den Tsunami-Schäden wurden täglich über die Medien gezeigt, gezeigt und wieder gezeigt. Besinnung aber ist nur möglich in der Stille und eine nach innen gerichtete Aktivität.
Bleibt die Frage nach innerer Haltung und weiterem Handeln – die Frage – „wie leben?, „wie ist das Leben zu führen?“ – Es betrifft uns alle.
Das internationale Ausstellungsprojekt „Dialogue with Fukushima“ wurde 2015 erstmals von Shoko Miki konzipiert und kuratiert. Es ist bislang mehrfach in Japan und den USA gezeigt worden.
Das Projekt schließt unmittelbar an die inhaltliche Arbeit des Kunst [ ] Raum Bremen an, wo seit 2011 Projekte, Vorträge, Lesungen, Film zu der Tsunami-/Kernkraftkatastrophe in Fukushima jeweils am Jahrestag, dem 11. März, stattgefunden haben.                                       Die japanische Künstlerin SHOKO MIKI aus Tokyo wurde eingeladen, am 11.3.2018 im
Kunst [ ] Raum Bremen das Ausstellungsprojekt „DIALOGUE WITH FUKUSHIMA“ zu zeigen.
SHOKO MIKI wird anwesend sein. Und kurzfristig überraschend hat sich auch der Musiker HIDE IMAI aus New York angekündigt! Und eine besondere Freude ist auch, dass Dr. med. Lars Pohlmeier, der zu Jahresbeginn den Friedensnobelpreis für seine anti-nuclearen Bemühungen erhalten hat, einen Vortrag halten wird1

BESCHREIBUNG der BEITRÄGE:

AUSSTELLUNG: Dialogue with Fukushima – Shoko Miki (Tokyo)                                               My statement about ‘Dialogue with Fukushima’ – shoko miki

I have made artworks which make use of natural materials that respect the environment for the past 20 years. I have also made photographic works relating to the natural surroundings of Fukushima for the past six years.

VORTRAG: Dr. med. Lars Pohlmeier – Fukushima – was wir lernen müssen

Fukushima, keine Stadt steht so sehr für das Scheitern der technischen Allmachts-phantasien im Atomzeitalter. Was wissen wir heute von Folgen für die Gesundheit der Menschen? Welche Fragen sind offen? Dr. Med. Lars Pohlmeier von IPPNW – Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges berichtet über aktuelle Daten und schlägt auch den Bogen zur Bedeutung für die Notwendigkeit der militärischen Abrüstung.
Lars Pohlmeier hat vor kurzem den Friedensnobelpreis erhalten für seine A

MUSIKALISCH – LITERARISCHER BEITRAG:

Wolfgang Schlott – Lesung Dieter Weische – Shakuhachi-Flöte

Auf der Flucht vor dem atomaren Gau in Fukushima
mein Tagebuch für Mono Tatawa
Nach dem Supergau in dem japanischen Atomkraftwerk Fukushima, der Zerstörung seiner Heimatstadt und dem Tod seiner Eltern flüchtet der junge Japaner Mono nach Bremen, wo er eine Herberge bei zwei jungen Deutschen findet. Das Tagebuch beschreibt, wie er Kontakt zu ihnen findet, seine traumatischen Erlebnisse verarbeitet und schließlich nach Japan zurückkehrt
 

 

 

Abbildungen.: 1. + 2.   shoko miki     –    eARTh #18-3-1,; Ink-jet print photo                                                        3.          Kenji Kojima –   dialogue with FUKUSHIMA 

                           

              

 

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